Goethe, Schiller, Humboldt und auch Heinrich Heine waren schon da – sie alle wanderten entlang dem Tal der Schwarza, vorbei am Jagdschloss Eberstein zur Borkenhütte am Trippstein, blickten von dort auf Schloss Schwarzburg und das Panorama des Thüringer Waldes. Und unzählige folgten. Zu DDR-Zeiten drängelten sich die Wandergruppen mitunter auf ihren Spuren. Jedoch 1989 wendete sich auch dies, gleichwohl der Zauber dieser Landschaft geblieben ist. Wanderer, die die Einsamkeit suchen, mag dies freuen – wenn sie denn den Weg in diese Region finden…
Mit ihren Ohren und mit Aufnahmegeräten ausgestattet machen sich die Wandersleute auf und suchen Geräusche, Klänge, Worte, Dialoge, finden vielleicht bislang Ungehörtes oder gar Unerhörtes. Für Abschnitte lassen sie sich von den Geräuschen führen. Möglicherweise übernehmen die Ohren mehr und mehr das Kommando und geben vor, wo der Weg lang geht.
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